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Nahrung im Weltall: Unrealistische Hoffnung oder Vorgeschmack auf die Zukunft?
2016-10-27 

Eine Probe der Schotenkresse, die zusammen mit den Astronauten in der Shenzhou XI Wiedereintrittskapsel zur Erde zurückkehrte.

Im Science-Fiction-Film „Der Marsmensch“, lebt der auf dem Roten Planeten gestrandete Astronaut mehr als 500 Tage lang von Kartoffeln, die er pflanzte, während er auf Rettung wartete.

Diese Filmszene könnte irgendwann Wirklichkeit werden, doch für den Moment sind die Ambitionen noch ein wenig bescheidener. Immerhin haben die Menschen noch keinen Fuß auf den Mars gesetzt und bisher haben Astronauten außerirdische Nahrung nur in Form von Salat gekostet, der auf der Internationalen Raumstation angebaut wurde.

Ein Experiment ist jetzt im Gange, um Reis und Schotenkresse an Bord der Tiangong II, Chinas neuestem Weltraumlabor, das im September ins Weltall startete, anzubauen.

Die Wissenschaftler hoffen, dass die Pflanzen ihren ganzen Lebenszyklus durchlaufen werden, vom Samen bis zum Samen, und sind gespannt darauf, ob Pflanzen im Weltraum – wo es keinen Unterschied zwischen oben und unten, Tag und Nacht oder Jahreszeiten gibt— immer noch wie in einem Lebenszyklus auf der Erde blühen und die gleichen Samen liefern.

„Wir wollen den Wachstumsrhythmus und die Blüte von Pflanzen unter den Bedingungen der Mikrogravitation untersuchen", sagte Zheng Huiqiong, Chefwissenschaftler, verantwortlich für die Pflanzenforschung auf Tiangong II und Forscher am Institut für Pflanzenphysiologie und Ökologie des Shanghai Institutes for Biological Sciences.

„Bisher sind die Pflanzen auf Tiangong II gut gewachsen, einige Schotenkressen blühen und der Reis ist etwa 10 Zentimeter hoch", sagte Zheng.

Als die beiden Astronauten, die am 17. Oktober das Shenzhou XI-Raumschiff zum Raumlabor flogen, am vergangenen Wochenende zur Erde zurückkehrten, brachten sie Proben der Kresse zurück, von denen erwartet wird, dass sie Saatgut im Weltraum hervorbringt, sagte Zheng.

Das Reis-Experiment wird auf Tiangong II ungefähr sechs Monate lang fortgesetzt werden. „Es ist Chinas längstes Experiment zum Pflanzenwuchs im Weltraum", sagte Zhang Tao, Forscher am Shanghai Institute of Technical Physics, das für die Entwicklung des Pflanzeninkubators auf Tiangong II verantwortlich ist.

„Im Gegensatz zu ähnlichen Experimenten auf der Internationalen Raumstation, die normalerweise von Astronauten oder Biologen an Bord durchgeführt werden, haben wir den Inkubator entworfen, damit die Wissenschaftler auf der Erde die Beleuchtung, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und das Volumen der Nährlösung während des Experiments fernsteuern können“, sagte er.

Der Pflanzenanbau wird eine Schlüsselaufgabe sein, wenn Basisstationen auf dem Mond oder auf dem Mars gebaut werden. Bisher gibt es jedoch kein erfolgreiches Beispiel für den Pflanzenanbau in einer vollständig geschlossenen Umgebung, was jedoch auf anderen Planeten als der Erde erforderlich wäre.


 

 
   
 
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