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Chinas auswärtige Direktinvestitionen in den ersten zehn Monaten um 53,3 Prozent gestiegen
2016-10-17 

Chinas auswärtige Direktinvestitionen (ODI) sind trotz schwachen globalen Wachstums vor dem Hintergrund gestiegen, dass chinesische Unternehmen weiterhin ihre Geschäfte internationalisieren.

Nicht-finanzielle ODI stiegen um 53,3 Prozent im Jahresvergleich und erreichten 145,96 Milliarden Dollar im Zeitraum von Januar bis Oktober, womit sie die für 2015 in Höhe von 121,4 Milliarden Dollar deutlich übertrafen, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Im Oktober stiegen die ausländischen Direktinvestitionen um 48,4 Prozent im Jahresvergleich und erreichten 11,74 Milliarden Dollar.

Chinas Auslandsinvestitionen erreichten in den ersten zehn Monaten 162 Länder und Regionen. Die meisten gingen in den ersten zehn Monaten nach Hongkong, die ASEAN-Länder, die EU, Australien, die USA, Russland und Japan, wobei die USA mit 173,9 Prozent das stärkste Wachstum im Jahresvergleich verzeichneten.

Die ODI übertrafen weiterhin die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) ins chinesische Festland, die im Jahresvergleich um 4,2 Prozent stiegen und in demselben Zeitraum rund 98 Milliarden Dollar erreichten. Chinas ODI hatten erstmals 2015 die FDI übertroffen und wurden zu einem Nettokapitalexporteur.

Zusätzlich zum steigenden Investitionsvolumen ändert sich das Schema von Chinas ODI rapide vor dem Hintergrund, dass die Konsumenten und Dienstleistungssektoren an Dynamik zulegen. Chinas ODI begannen mit Rohmaterialien, gingen weiter zu Infrastruktur und Herstellung über und beginnen nun, sich auf namhafte Verbrauchermarken und High-Tech-Unternehmen zu konzentrieren, heißt es in einer Forschungsmitteilung von der HSBC. Offizielle Daten zeigen, dass in den ersten zehn Monaten die meisten Investitionen in kommerzielle Dienstleistungen, Herstellung und Einzelhandel flossen, wobei Apparatebau ein fast vierfaches Investment im Jahresvergleich verzeichnete. Chinas ODI, die einst von großen staatseigenen Unternehmen auf der Suche nach Eisenerz und Kupfer dominiert wurden, schließen mittlerweile große Unternehmen des Privatsektors, die US-Filmstudios und europäische Modehäuser kaufen, ein, zusammen mit staatlich unterstützten Unternehmen, die sich neue Technikfirmen sichern, wie in der Mitteilung der HSBC herausgestellt wurde.

Die HNA Group ist ein gutes Beispiel für diese Trends. Das private Konglomerat aus der südchinesischen Provinz Hainan weitete im Oktober seinen Vorstoß in den Freizeitsektor mit dem Kauf eines 25-prozentigen Anteils am Hilton aus. In den vergangenen beiden Jahren hat das Unternehmen rund 23,8 Milliarden Dollar für grenzübergreifende Übernahmen, einschließlich Hotels und kommerzielle Immobilien, ausgegeben, um seine Wertschöpfungskette auszuweiten und sein Luftfahrtgeschäft zu stärken, heißt es in der Mitteilung.

Offizielle Daten zeigen, dass chinesische Unternehmen weiterhin eng mit Ländern entlang der Belt and Road-Initiative arbeiten. Sie unterzeichneten in dem Zeitraum Bauverträge im Wert von über 84 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 30,7 Prozent im Jahresvergleich.

 


 

 
   
 
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