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Bike-Sharing lockt Investoren
2016-09-29 

Immer mehr Menschen in China verzichten auf das Auto und nehmen stattdessen das Rad. Bike-Sharing, der Verleih von Fahrrädern, erfreut sich wachsender Beliebtheit in Chinas Metropolen. Vor allem Anbieter wie Mobike und ofo sind unter jungen Stadtbewohnern oft genutzte Plattformen.

Hu Weiwei, Gründerin der Bikesharing-Firma Mobike, ist davon überzeugt, dass Radfahren ein gutes Schätzmaß für die Lebensqualität einer Stadt darstellt.

„Eine fahrradfreundliche Stadt hat eine gute Luftqualität, ausgebaute Straßen und zahlreiche große, hohe Bäume, die Menschen ein Gefühl der Sicherheit geben wenn sie auf dem Zweirad unterwegs sind“. Ein glückliches Stadtleben sei ohne Fahrräder gar nicht möglich.

Diese Vision möchte Hu in Chinas Städten Wirklichkeit werden lassen. Der größte Automobilmarkt der Welt soll verstärkt auf Zweiräder setzen. Und die Idee scheint erfolgreich zu sein: Zahlreiche Investoren finanzieren ihr Projekt einer fahrradfreundlichen Stadt.

Der Bike-Sharing-Anbieter, der seit August mit Hilfe einer App Fahrräder verleiht, hat bisher hunderte Millionen Dollar an Investitionen erhalten.

Investoren spendieren dreistellige Millionenbeträge

Doch mit den Erfolgen steht Mobike nicht alleine. Der Beijinger Konkurrent ofo hat seine Kapitalzuflüsse seit August vervierfacht. Nach einem Bericht von Bloomberg hat ofo bereits einen Marktwert von 500 Millionen US-Dollar erzielt, für ein gerade einmal zwei Jahre altes Unternehmen ein beachtlicher Erfolg.

Die neuen Bikefirmen erhalten im Schnitt alle 15 Tage frisches Geld von Investoren. Eine ganze Reihe namhafter Unternehmen hat sich bereits an der Finanzierung beteilgt, darunter Didi Chuxing, Xiaomi und Tencent.

Für die Mobike-Gründerin Hu kommt der Erfolg nicht aus dem Nirgendwo. „Die Menschen haben sich für Strecken weniger als fünf Kilometer immer schon Fahrräder als Fortbewegungsmittel gewünscht. Mit der Entwicklung des mobilen Internet können wir dies nun umsetzen“.

Mittlerweile haben zwar schon zahlreiche Städte Leihfahrräder aufgestellt, doch die GPS-Technik von Mobike und ofo macht vieles einfacher. Nutzer können die Räder einfach irgendwo abstellen und über GPS orten. Komplizierte Anmeldeverfahren sind nicht mehr nötig.

Vor allem bei Studenten und Pendlern beliebt

Nan Jiang, eine 26 Jahre alte Promovendin an der Beihang Universität, benutzt ofo häufig. Das Unternehmen begann als kleines Fahrradverleih auf dem Campus ihrer Universität. Mit der dank potenter Investoren gut gefüllten Kasse schickt sich das Unternehmen nun an, die Straßen Beijings zu erobern.

„Das Ausleihen ist sehr günstig und praktisch. Eine Stunde kostet nur 0,5 Renminbi und man kann die Fahrräder abstellen wo man will.“

Xiao Min, ein Partner von Matrix Partners, sieht für den Fahrradverleih noch großes Entwicklungspotenzial. „Viele Büroarbeiter aus Beijing und Shanghai fahren jeden Tag mit Bus oder U-Bahn zur Arbeit. Das bedeutet, sie müssen jeden Morgen zur nächsten Bushaltestelle oder U-Bahnstation pendeln. Dafür gibt es keine bessere Lösung als das Fahrrad.“

Raymond Wang, Partner bei Roland Berger in China, schätzt den Bike- und Carsharing-Markt des Landes auf mehrere Milliarden Yuan. „Die größten Herausforderungen beim Bikesharing sind ein passendes Geschäftsmodell und Profitabilität. Kommt der Umsatz aus dem Verleih, der Werbung oder durch staatliche Subventionen?“

Doch für Hu ist die Profitabilität derzeit noch kein Thema. „Wenn das Produkt beliebt ist und oft genutzt wird, kommt man irgendwann automatisch in die Gewinnzone.“

„Der Wettbewerb auf dem Verleihmarkt hat gerade erst begonnen. Am Ende wird nur ein Mitspieler übrigbleiben. Doch im Moment ist Wettbewerb notwendig, um den Markt schnell zu erschließen“, sagt ein ofo-Investor.

 

 
   
 
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